Longierlehrgang 2010
Auch ein tolles Wochenende geht einmal zu Ende. Am 12. - 14. März fand im RFV Leonberg ein Longierlehrgang mit abschließender Prüfung statt.
Es nahmen Jana Flickinger, Meike Titz, Jessica und Isabel Lange, Leonie Ruths, Molin Buntrock, Larissa Lorenz, Miriam Leibold, Rebekka Metzner und Denise Grözinger mit den Pferden Galbani, Gringo, Attila und Burgunder teil.
Petra Kirchner nahm sich ein ganzes Wochenende Zeit um uns auf die Prüfung vorzubereiten. Mit viel Engagement, Geduld und Spaß brachte sie uns die Grundbasis der Theorie und des Longierens bei.
Am Freitag den 12. März startete der Lehrgang um 17 Uhr mit der Theorie. Dank einem tollen Handout und Anschauungsmaterial war der Theorieunterricht abwechslungsreich und spannend.
Um 20 Uhr gingen wir über zum Grundtraining ohne Pferd. Eine Longe richtig zu halten, aufzuwickeln und im Notfall schnell raus zulassen war unser Schwerpunkt. Aber auch die Peitschenarbeit ist beim Longieren von Bedeutung. Treffsicherheit und der korrekte Umgang wurde uns gezeigt. Nach dem Vormachen hieß es "so dann zeigt mal was ihr drauf habt". Jeder nahm sich einen Partner und übte das aufnehmen und sichere verwahren der Peitsche. Was so einfach bei Petra aussah entpuppte sich als doch sehr komplex. Die Longe machte alles andere als das was sie sollte und auch die Peitsche war nicht immer am richtigen Fleck. Doch nach ein paar Mal sah das ganze schon viel sicherer aus.
Um 22 Uhr hatten wir dann "Feierabend" und flitzen alle schnell nach Hause um fit für den nächsten Tag zu sein.
Schon um 8 Uhr in der Früh, startete der zweite Tag. Heute setzten wir unser gelerntes am Pferd um. Jeder der 10 Teilnehmer hatte 50 min. Zeit sein Pferd vorzustellen, verbessert zu werden und Einzelheiten durch zusprechen. Den anderen sollte natürlich nicht langweilig werden und so wurden wir nebenbei auf die Prüfung in der Theorie vorbereitet. Durch das viele zuschauen, lernten wir viel über das Longieren und Bewerten des Pferdes. Wir lernten zu beurteilen ob die Hilfszügel richtig verschnallt sind, wie wir Fehler richtig korrigieren und in welcher Situation wie reagiert wird.
Der Tag endete um 20 Uhr.
Auch am Prüfungstag fingen wir um 8 Uhr morgens an. Die Halle wurde für die Prüfungssimulation hergerichtet und dann ging`s los.
Um 8.30 Uhr fing die Probeprüfung an. Petra nahm jetzt die Rolle der Richterin ein und wir waren auf uns gestellt. Jeder der 10 Teilnehmer packte an. Wir schauten, dass die Hilfszügel korrekt eingestellt wurden. Dass jedes Pferd pünktlich fertig gerichtet war und unterstützen uns nochmal bei Theoriefragen, und deren Antworten.
Während die eine im Zirkel ihr Pferd vorstellte, saß eine andere bei Petra am Tisch und absolvierte ihre Theorie. Genauso lief es dann später auch bei der Hauptprüfung ab.
Als alle Teilnehmer fertig waren, wurden die Pferde geputzt, gewaschen und eingeflochten. Dann war Mittagspause.
Pünktlich um 14 Uhr begann die Prüfung. Die Pferde waren gut drauf, was uns Longierer sehr beruhigte. Doch die Theoriefragen machten einigen Bauchschmerzen. Alls dann alles vorbei war, waren wir total erleichtert und Happy. Dann kam der spannende Teil. "Haben es auch alle geschafft?". Die erlösende Antwort war " Ja, alle 10 Teilnehmer haben das Deutsche Longierabzeichen der Klasse 4. bestanden". Freudestrahlend haben wir uns umarmt und gratuliert. Es wurde noch Kuchen gegessen und auf geräumt. Die Pferde wurden von ihren Frisuren befreit und hatten endlich ihre Ruhe.
Ein langes aber schönes Wochenende ging zu Ende. Nun steht den Turnieren nichts mehr im Weg. Die Longierlizenz haben wir in der Tasche und auch die Arbeit mit dem Pferd wird leichter und mit mehr Spaß von statten gehen.
Denise Grözinger
VOLTIGIEREN LEONBERG
